Sonntag, 25. März 2012

Abnehmen mit einer Magensonde

Es klingt bizarr, aber die Magensonden-Diät gibt es wirklich. Erfunden hat sie der Chirurgie-Professor Gianfranco Capello von der Universität Rom im Jahr 2007. Er ist Spezialist für künstliche Ernährung. Er verspricht eine Abnahme von 10% seines Körpergewichts in 10 Tagen. Danach folgt eine Pause und man beginnt die nächsten 10 Tage wieder mit der Magensonden-Diät. Und nach einer weiteren Unterbrechung ist eine dritte Behandlung möglich. 

Angeblich hat der Patient in dieser Zeit kein Hungergefühl, weil der Körper kein Fett und Zucker erhält und sich dadurch Kentonkörper bilden. Die senken nämlich das Hungergefühl. Der Organismus befindet sich im Dauer-Fettverbrennungszustand, - durch die kontinuierliche Proteinzufuhr, - das heisst, es wird nur Fett, aber keine Muskelmasse abgebaut. Natürlich
 muss man auch einen Beutel mit Flüssigkeit und einer Pumpe mit sich herumtragen.

Ich kann mir vorstellen, wenn man total verzweifelt ist, - wenn man alles probiert hat und wenn man lebensbedrohlich dick ist - das man diese Methode in Betracht zieht. Aaaaber will man sich wirklich so eine Magensonde legen lassen? Ich meine, diese Art von abnehmen hat ja auch einige Nebenwirkungen. Und nicht nur das! Was ist nach dieser "Diät"? Man hat doch sein Essverhalten nicht gelernt zu verändern - man wird also definitiv wieder zunehmen. 


1 Kommentar:

  1. Ich sehe das wie du! Das ist nur eine kurzfristige Lösung, dauerhaft scheint sie nicht zu sein.
    Man muss sein Ess- und Sportverhalten ändern um dauerhaft abzunehmen und mit dieser Methode ist das nicht der Fall. Jojo lässt grüßen!

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